"Wann,
wenn nicht nach Verlusten von 1,5 Mio Euro,
wollen die Verantwortlichen auch persönlich
daraus Konsequenzen ziehen", so OWUS
Pressesprecher Bernhard Stephan. Genauso
schlimm wie der neuerliche Verlust des Geldes
ist der Versuch der Kammerführung,
dies quasi vor der Öffentlichkeit zu
vertuschen. "Die Kammerführung
in Kassel hat immer noch nicht verstanden,
was es bedeutet einer öffentlich-rechtlichen
Körperschaft vorzustehen" so Stephan.
Die Aussage, Beitragssenkungen in schwierigen
Zeiten stünden ohnehin nicht an, zeugt
für OWUS-Hessen von der völligen
Abgehobenheit und Distanz der IHK Kassel
zu ihren zwangsverpflichteten Mitgliedern.
"Gerade in schwierigen Zeiten sind
die Unternehmen auf jede Entlastung angewiesen"
sagt Stephan und fährt fort "eine
Entlastung, für die sich die Kammern
gegenüber dem Staat auch stets lautstark
einsetzen." Dass es im eigenen Hause
nicht gelten soll, sei ein Skandal.